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Noch im Jahr 1997 gab es in Griechenland viele Probleme. Die (äußeren) Bedingungen waren denkbar ungünstig: Bürgerkrieg in Jugoslawien, Chaos in Albanien, Dauerstreit mit der Türkei, Nichterfüllung der EURO-Teilnahmekriterien. All das schien sich zu einer echten Bedrohung für das Land auszuwachsen.

Mittlerweile ist die Wende geschafft. Auch Griechenland ist EURO-Zone und nicht zuletzt die Olympischen Spiele 2004 gaben der Wirtschaft Auftrieb.
Diese Olympischen Spiele waren auch der Auslöser für eine umfassende Modernisierung der Infrastruktur. Sehr gute Telefon- und Mobiltelefon-Netze, neue Flughäfen, neue Brücken und neue Straßen. Dazu große Investitionen der Reedereien in neue Schiffe und modernste High-Speed-Autofähren auf den innergriechischen und den internationalen Linien. Damit wird dieses gebirgige und inselreiche Land wesentlich zugänglicher und auch für Immobilienkäufer aus dem Ausland zunehmend attraktiv. Wie kommen Sie hin?

Es gibt (derzeit) grundsätzlich drei Möglichkeiten, in unsere Lieblingsregion, den Peloponnes, zu kommen:
- Mit dem Flugzeug zum neuen Flughafen Athen “Elefterios Venizelos”, per Bus oder Taxi zum zentralen Busbahnhof in der Kifissou. Von hier weg gibt es Verbindungen in alle Landesteile, so auch eine Direktverbindung nach Nafplio, bzw. in die Argolis (ca. 3 ½ Stunden vom Busbahnhof Kifissou. Sehr billig, ca. € 15,-)
oder per Taxi (ca. 2,5 - 3 Stunden vom neuen Airport Athen, ca. € 90,- bis 100,-)
- Mit dem Auto am Landweg durch Ex - Jugoslawien, über Thessaloniki und Athen weiter auf die Peloponnes. (Diese Route durch Serbien und FYROM ist zwar laut diversen Berichten in den Medien wieder durchgehend befahrbar, wir sehen aber ein doch zu hohes Risiko und raten derzeit von dieser Version ab)
- Mit dem Auto per Autofähre von Italien nach Patras, einer der wichtigsten Hafenstädte Griechenlands. Patras liegt bereits am Peloponnes. Über die Autobahn erreichen Sie die Ausfahrt Argos / Nafplio in ca. 2 Std.
Empfehlungen für die besten Fährverbindungen und eine genaue Streckenbeschreibung zu Ihrem Zielort schicke ich Ihnen auf Anfrage gerne per Post oder e-mail.)
Grundsätzliches zu Immobilien in Griechenland
Griechenland ist kein Revier für "Immobilien - Schnäppchenjäger". Sie finden hier keine Touristenarchitektur wie etwa in Spanien, was natürlich einerseits ein deutlich höheres Preisniveau zur Folge hat, aber andererseits eine angenehme Individualität garantiert. Alle Objekte sind durchwegs seriös konstruiert, von Griechen für Griechen gebaut und gehen mit den strengen griechischen Bauvorschriften konform. (z.B: Säulen und Balken mindestens aus Beton Güte B225, Neubauten müssen mit einer Erdbebensicherheit bis Stärke 8 auf der Richterskala erstellt werden).
Wasserversorgung: Da vorhin Spanien erwähnt wurde: Obwohl Griechenland ebenfalls ein typisches Mittelmeerland ist, gibt es nicht annähernd die dramatischen Wasserprobleme, die man von manchen Regionen Spaniens kennt. Sie laufen also nicht Gefahr, nach einigen Jahren im Trockenen zu sitzen....
Die Bebaubarkeit der Grundstücke ist völlig anders geregelt als z. B. in Österreich. In Griechenland gibt es kein Grundbuch im österreichischen Sinn, die Besitz- bzw. Belastungsverhältnisse sind in verschiedenen Büchern erfaßt, ein Kataster für ganz Griechenland ist in Vorbereitung. Rechte an einem Grundstück können nur durch Registereintragungen nachgewiesen werden. Um böse Überraschungen zu vermeiden, arbeiten wir vor Ort nur mit Maklern, Anwälten und Bautechnikern zusammen, die die jeweiligen Vorschriften (und auch die zuständigen Beamten) sehr gut kennen.
Für die Bebaubarkeit der Grundstücke gilt folgendes als Faustregel: Innerorts: praktisch keine Beschränkung bezüglich Grundstücksgröße Ortsrand: Grundstücksgröße 2000m² pro Haus Außerorts: Grundstücksgröße 4000m² pro Haus (Änderung auf 8000m² geplant) Wie gesagt, nur eine Faustregel. Je nach Örtlichkeit können diese Werte deutlich abweichen. So herrscht z. B. auf Waldgrundstücken und neben archäologischen Stätten absolutes Bauverbot!
Eine Strandlage ist für die meisten Österreicher (und alle anderen Bewohner von Binnenländern) die Idealvorstellung. Solche Objekte sind naturgemäß rar, nicht ganz einfach zu erwerben und auch entsprechend teuer.
Nutzen Sie ein solches Objekt nur während der Badesaison, hat diese Lage durchaus ihren Reiz. Denken Sie aber auch an eine Nutzung außerhalb der Sommerzeit, hat eine Strandlage unserer Erfahrung nach doch auch Nachteile. (Es ist mit stärkerem Wind zu rechnen, es ist feuchter,... aber auch einsamer) Mit einem wesentlich höheren Erhaltungsaufwand ist bei Lagen direkt am Meer in jedem Fall zu rechnen.
Egal, ob Sie in der Stadt oder am Land wohnen möchten: Entscheiden Sie sich für eine der schönsten Regionen Griechenlands, den Peloponnes!
Erwerbsbeschränkungen: EU-Ausländer brauchen eine behördliche Genehmigung für den Erwerb von Grundstücken in Grenzregionen und auf vielen Inseln. Beim Kauf ganzer Inseln ("Privatinsel") ist auch eine Genehmigung des Landwirtschafts- bzw. des Marineministeriums erforderlich. In Griechenland gibt es übrigens über 3000 Inseln davon sind lediglich ca. 170 bewohnt. Beachten Sie auch, dass bei Grundstücken, die ans Meer grenzen, eventuell ein 30m-Streifen nicht benutzt werden darf. Im Rahmen der neuen “Gesetzgebung zur Bereinigung der Küstenzonen” sind das Ministerium für Umwelt, Raumordnung und öffentliche Bauten (YPEXODE) sowie das Wirtschaftsministerium der Ansicht, dass abhängig von der Bodenbeschaffenheit, die Küstenzone im Abstand von 50 bzw. 100 Meter ab der Brandungslinie im Winter Staatseigentum ist.
Steuern / Nebenkosten: Auch in Griechenland wird der Grunderwerb besteuert (9-13%), dazu kommen Kommunalabgaben, Rechtsanwaltskosten und Maklergebühr.
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